Das Wichtigste auf einen Blick
- MAGiB steht für Monitoring und Analyse von Gleichstellungsmaßnahmen im Kontext von Berufungsverfahren.
- Verbundpartner sind die HRK und das CEWS von GESIS, die Förderung läuft bis September 2027.
- Es geht um den Stand an deutschen Hochschulen, nicht um eine neue Regel.
- 126 HRK-Mitgliedshochschulen sind der Selbstverpflichtung von 2024 zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen beigetreten.
Die Hochschulrektorenkonferenz und das Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft (CEWS) von GESIS untersuchen im Verbundprojekt MAGiB, welche Gleichstellungsmaßnahmen bei der Besetzung von Professuren wirken. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben bis September 2027. Der Ausgangspunkt: Obwohl seit Jahren Maßnahmen umgesetzt werden, ist laut HRK nur teilweise geklärt, welche Instrumente tatsächlich wirksam sind und was über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Ergebnisse nennt die Projektseite noch nicht.
Was MAGiB untersuchen will
Das Projekt soll bestehende Gleichstellungsmaßnahmen in Berufungsverfahren erfassen, Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Entwicklungstrends benennen und daraus Handlungsempfehlungen für die Hochschulen ableiten. Die Ergebnisse sollen mit Beteiligten an den Hochschulen besprochen werden.
Den Hintergrund bildet der Beschluss „Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen“ von 2024. Darin haben die HRK-Mitgliedshochschulen Ziele und Maßnahmen benannt, der Selbstverpflichtung sind laut HRK inzwischen 126 Hochschulen beigetreten.
Ein Monitoring verändert noch nichts. Sein Wert liegt darin, dass Hochschulen künftig besser unterscheiden können, was etwas bringt und was nur Aufwand macht.
Wie läuft ein Berufungsverfahren ab?
Eine Professur wird in der Regel ausgeschrieben, eine Kommission sichtet die Bewerbungen, lädt ein und erstellt eine Liste, über die Gremien und Leitung entscheiden. Die Einzelheiten regeln Landesrecht und Hochschule. Gleichstellungsbeauftragte sind oft beteiligt. Weil die Stellen rar sind und eine Professur meist lange besetzt bleibt, wirkt jede Entscheidung über Jahrzehnte.
Genau deshalb gelten Berufungen als entscheidender Punkt. Wo und warum Frauen auf dem Weg dorthin seltener werden, untersuchen viele Studien. Die Projektseite nennt dazu keine Zahlen, darum nennen auch wir keine.
Das Projekt auf einen Blick
| Punkt | Angabe |
|---|---|
| Name | Monitoring und Analyse von Gleichstellungsmaßnahmen im Kontext von Berufungsverfahren (MAGiB) |
| Verbund | Hochschulrektorenkonferenz, Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft (CEWS) von GESIS |
| Förderer | Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt |
| Förderung | bis September 2027 |
| Ergebnisse | noch offen |
Quelle: Hochschulrektorenkonferenz, Projektseite
Was Hochschulen schon jetzt prüfen können
Premiumpresse
Was Hochschulen schon jetzt prüfen können
https://www.premiumpresse.de/magib-gleichstellung-professuren/ · Stand 6. November 2026
Verfahren
Daten
Dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Einordnung
Dass nach Jahren voller Maßnahmen noch geprüft werden muss, was davon wirkt, ist ein ehrlicher Befund. Das Projekt ist ein Anfang, kein Ergebnis. Die Quelle kommt von einem der Träger selbst, und die Projektseite nennt keine Frauenanteile. Deshalb bleibt dieser Beitrag kurz, und wir tragen nach, sobald erste Ergebnisse veröffentlicht sind. Die Beschreibung des Berufungsverfahrens ist vereinfacht und kann je nach Land abweichen.
Häufige Fragen
Was ist das Projekt MAGiB?
Ein Monitoring- und Analyseprojekt von HRK und CEWS. Es untersucht, welche Gleichstellungsmaßnahmen bei der Besetzung von Professuren an deutschen Hochschulen wirken.
Wann gibt es Ergebnisse von MAGiB?
Die Förderung läuft bis September 2027. Ergebnisse nennt die Projektseite noch nicht.
Was ist ein Berufungsverfahren?
Das Auswahlverfahren für eine Professur. In der Regel sichtet eine Kommission Bewerbungen und erstellt eine Liste, über die Hochschulgremien und Leitung entscheiden. Die Einzelheiten regelt das Landesrecht.
Quellen
Stand: 6. November 2026. Redaktion Premiumpresse. Dieser Beitrag wurde mit KI auf Grundlage der genannten Quellen erstellt, der Abschnitt „Einordnung“ ist eine Einschätzung der Redaktion. Er ersetzt keine Rechts- oder Finanzberatung.


