Wisedock GmbHWasserladen KölnImmer mehr LebennordmarketingCMS Webdesign Donauwald> Mehr Firmen
(premiumpresse) - 06.08.2009 18:04 - Viele Fragen ? kaum Antworten. In Hannover startete heute der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Atommüllskandal im ehemaligen Salzbergwerk Asse II die Zeugenbefragungen. Nach Ansicht von Greenpeace-Experten reicht jedoch eine Aufarbeitung durch das Land Niedersachsen nicht aus. Ein Ausschuss auf Bundesebene müsse klären, in welchem Ausmaß die frühere Bundesumweltministerin und heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Misere bei der Endlagerung von Atommüll mitverantwortlich ist.
Details zu diesem Bild anzeigenProtest-Aktion gegen Castor-Transporte vor der Einfahrt zum Umeltministerium in Bonn. Bundesumweltministerin Angela Merkel gibt ein Interview. Greenpeace verlangt die Herausgabe...Die CDU/FDP-Mehrheit im niedersächsischen Landtag hat heute den ersten Sitzungstag im Asse-Untersuchungsausschuss damit verschwendet, einen betagten, ehemaligen Betriebsarzt im Ring vorzuführen, anstatt die politisch Verantwortlichen ins Kreuzverhör zu nehmen, sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. Aber längst geht es nicht mehr nur um die Asse. Das ganze Konzept für die Endlagerung von Atommüll in Salz ist gescheitert. Auch in Morsleben und Gorleben. Diese Schuhe sind für einen Untersuchungsausschuss auf Landesebene zwei Nummern zu groß.
Weder die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, noch die finanziellen Mittel eines Untersuchungsausschusses auf Landesebene reichen aus, um einen Skandal dieser Tragweite aufzuklären. Alle drei Endlagerstandorte werden außerdem vom Bund betrieben.
Wer die verfehlte Endlager-Politik der letzten 20 Jahre aufklären will, muss die ehemalige Bundesumweltministerin Angela Merkel fragen. Und zwar in einem Untersuchungsausschuss auf Bundesebene. Greenpeace hat einen Brief des Bundesamtes für Strahlenschutz von 1996 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass Merkel bereits 1996 über eine drohende radioaktive Verseuchung in der Asse informiert war. Sie wusste zudem, dass ihre eigenen Fachleute ein Ende der Einlagerungen auch in der ehemaligen DDR-Deponie Morsleben forderten, Salz als Wirtsgestein und das geplante Endlager in Gorleben anzweifelten.
Angela Merkel hat trotz dieser Erkenntnisse im Jahr 1997 die Atommüll-Einlagerungen im Salzstock Morsleben auf das so genannte Ostfeld erweitert und die Betriebsgenehmigung für Morsleben 1998 mit einer Atomgesetzänderung um fünf Jahre verlängert. Im selben Jahr hat die ehemalige Umweltministerin die Enteignung von widerspenstigen Grundstücksbesitzern in Gorleben ermöglicht, um den Weiterbau in Gorleben voranzutreiben.
Lesen Sie hierzu auch den Beitrag in unserem
[Webseite] [Mehr PMs]
[Quelle dieser Pressemitteilung]
[Webslice]
[Mitglieds-RSS] ![]()

[iGoogle]
[Rechtliches] ![]()

Das Copyright von auf premiumpresse.de aufgeführten Bildern und Texten liegt ausschließlich beim Herausgeber/Verfasser der zum Bild/Text zugehörigen Meldung und darf ohne Erlaubnis der in der jeweiligen Meldung genannten Herausgeber/Verfasser/Urheber nicht weiterverarbeitet oder in jeglicher Form verwendet werden. Ausschließlich der Verfasser/Herausgeber der jeweiligen Meldung ist für Art, Beschaffenheit und deren Inhalt sowie beigefügte Texte, Bilder und Tonmaterial verantwortlich. premiumpresse.de kann keinerlei Haftung für Wahrheitsgehalt, Vollständigkeit und/oder Korrektheit veröffentlichter Meldungen übernehmen. In Contentbereichen ggf. grün markierte Textbestandteile (In-Text-Werbungen) stammen nicht vom Urheber der jeweiligen Mitteilung. Orange markierte Verlinkungen mit doppelter blauer Unterstreichung in Contentbereichen stammen entweder vom Verfasser und/oder Publizierenden der jeweiligen Meldung oder werden mittels sogenannter InPress-Links automatisiert zur Thematik eines Wortes ergänzt. User können derart hinterlegte (Werbe)informationen mittels Mouseover selektieren und die Verlinkung(en) ausführen/besuchen. © 2007-2012 premiumpresse.de ist angemeldete Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt