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Rekordjahr 2011 für Kenwood und DeLonghi
Seligenstadt - Eigentlich ist es schon immer so gewesen: Geht es den Menschen gut, leisten sie sich etwas. Das kommt besonders Herstellern mittel- und langfristiger Konsumgüter zu gute. Die positive Konjunktur im vergangenen Jahr hat auch der britische Küchengerätehersteller Kenwood zu spüren bekommen. Wie das Unternehmen im Vorfeld der Ambiente mitteilt, wurde das Geschäftsjahr 2011 in Deutschland mit überdurchschnittlichem Wachstum abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Plus 29 Prozent. Kenwood und DeLonghi zusammen unter dem Dach der DeLonghi Deutschland GmbH schafften ein Plus von 16 Prozent und einen Gesamtumsatz von über 175 Millionen Euro (2010: 152 Mio. Euro). Dabei hat DeLonghi seine Marktführerschaft im Segment der Kaffeezubereitung weiter ausgebaut. Kenwood präsentiert auf der Ambiente, der größten und bedeutendsten Konsumgütermesse der Welt in Frankfurt, sein gesamtes Produktportfolio.
Der Küchengerätehersteller Kenwood konnte Absatz und Marktanteile auf dem deutschen Markt signifikant steigern. Das britische Unternehmen, nicht zu verwechseln mit dem japanischen Elektronikhersteller, hat auch seine Position als Europas Nummer 1 weiter festigen können. Zudem gilt Kenwood, das 2001 vom italienischen Elektrokonzern DeLonghi übernommen wurde, nach Meinung der Plus X Award-Jury als innovativste Marke im Bereich Elektrokleingeräte. Besonders erfolgreich waren die Gerätesegmente Küchenmaschinen und Stabmixer.
Kundengeschmack getroffen
Kenwood hat den Geschmack der Kunden erkannt und mit der richtigen Strategie und den richtigen Produkten geantwortet, sagt Helmut Geltner, Geschäftsführer der DeLonghi Deutschland GmbH. Deutsche Kunden wollen vor allem immer häufiger qualitativ hochwertige Geräte. Und der Trend zur Qualitätsorientierung setzt sich weiter fort: gemäß Beobachtungen der GFK achtet wieder die Hälfte der Kunden beim Einkauf auf Qualität. Genau diesem Wunsch entspricht Kenwood, so Geltner.
Ein weiterer Erfolgsgarant ist die Kooperation mit Markenbotschafter Johann Lafer. Print- und Internetkampagne mit dem populären Sterne-Koch sorgen für eine größere Markenbekanntheit. Lafer wirbt für eine Küchenmaschine aus dem High End-Segment, die auch kochen kann (Kenwood Cooking Chef) sowie für ein Kenwood Sondermodell, die Lafer-Edition eines Stabmixers mit innovativer Messertechnik (Triblade). 2 Millionen Euro wurden von Kenwood hier in TV Werbung investiert. Durch diesen Invest ist Kenwood der Durchbruch von Null auf Nummer drei im deutschen Markt für Stabmixer gelungen.
Höhere Werbeausgaben als jeder Wettbewerber
Ein überdurchschnittlich hohes Investment in Werbung und Marketing tätigte auch DeLonghi selbst. Allein im letzten Jahr gab das italienische Traditionsunternehmen mit über sieben Millionen Euro mehr als die Hälfte des gesamten Werbeetats aller Hersteller von Kaffeevollautomaten aus. Mit Erfolg: DeLonghi etablierte sich als uneingeschränkter Marktführer im deutschen Espressosegment und baute den Vorsprung vor der Konkurrenz noch weiter aus. DeLonghi, der italienische Spezialist für hochwertige Kaffeevollautomaten und Espressogeräte, legte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zu. Seit 2007 konnte DeLonghi seinen Umsatz jährlich um jeweils 20 Millionen Euro steigern. Und zwar von 82 Millionen (2007) auf über 175 Millionen Euro im Jahr 2011.
Für das Marktwachstum sind vor allem die innovativen Kaffeevollautomaten der gehobenen Preisklasse (PrimaDonna) und die beliebten Nespresso-Kapselgeräte wie die Lattissima+ verantwortlich. Sowohl bei den Kaffeevollautomaten (30,3 Prozent Umsatzanteil am Gesamtmarkt im Dezember 2011) als auch bei den Nespresso-Maschinen (62,2 Prozent) sowie im Espressomarkt (32,7 Prozent) steht DeLonghi unangefochten auf Platz 1 in Deutschland.
Weiter auf Expansionskurs
Für 2012 hat sich DeLonghi (Markenclaim: Better Everyday) eindeutig positioniert: Das Unternehmen will seinen Kunden innovative Haushaltsgeräte mit unverwechselbarem Design und herausragender Qualität anbieten. Zudem soll bei der Produktentwicklung auf lokale und kulturelle Besonderheiten, Geschmacksgewohnheiten und Traditionen geachtet werden. Umgesetzt werden diese Ziele von engagierten Mitarbeitern, die mit Leidenschaft hinter dem Erfolg der Marke DeLonghi stehen. DeLonghi wird weiterhin in seine Mitarbeiter investieren und neue Stellen schaffen.
Der italienische Elektrokonzern DeLonghi S.p.A gehört zu den führenden Unternehmen seiner Branche. Mehr als 7.100 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2010 über 1,62 Milliarden Euro Umsatz. Vom italienischen Treviso aus verkauft das Unternehmen seine Produkte weltweit in über 100 Ländern. Das Sortiment umfasst hunderte verschiedener Artikel, von der Espressomaschine über Bodenpflege- und Klimageräte bis zu industriellen Großanlagen. Seit 2001 gehört die Kenwood Appliances Plc. vollständig zu DeLonghi und die Aktien des Unternehmens werden an der Mailänder Börse gehandelt.
Die DeLonghi Deutschland GmbH beschäftigt in Seligenstadt, nahe Frankfurt am Main, über 90 Mitarbeiter. Solide aufgestellt in den vier Geschäftssparten Heizen, Klimageräte/Luftbehandlung, Bügeln/Bodenpflege und Küchen-/ Kaffee- und Foodpreparation, konnte das Unternehmen seinen Umsatz in den letzten Jahren kontinuierlich steigern, im Jahr 2010 um gute 20 Prozent auf rund 152 Millionen Euro. Das Unternehmen um den Geschäftsführer Helmut Geltner vertreibt die beiden Premium-Brands DeLonghi und Kenwood und setzt im deutschen Markt auf eine Zwei-Marken-Strategie aus einer Hand.
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