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Der FDP-Chef hatte die Atombomben in dem ARD-Interview am Sonntag als Überbleibsel des Kalten Krieges bezeichnet. In Verhandlungen mit den Verbündeten wolle er erreichen, dass diese Waffen abgezogen werden, damit Deutschland endlich atomwaffenfrei werde.
Für die Lagerung der Bomben in Büchel gibt es offiziell weder von deutscher, noch von amerikanischer Seite eine Bestätigung. Nach Kenntnis des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BItS) ist der Bundeswehrfliegerhorst der letzte Nuklearwaffenstandort in Deutschland. BItS-Chef Ottfried Nassauer geht davon aus, das dort noch bis zu 20 Atombomben des Typs B61 lagern und beruft sich dabei auf Aussagen von Experten der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS). Die Bomben auf dem Fliegerhorst würden von rund 140 US-Soldaten einer Spezialeinheit bewacht und gewartet, sagte Nassauer der Nachrichtenagentur ddp. Jede Bombe habe ein Vielfaches der Zerstörungskraft der Hiroshimabombe.
(ddp)
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