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FRIEDRICH LEHNERT COMPANYdosenwelten KolbanEFTOS.DEBAFIS GmbHProf. Dr. Streich & Partner> Mehr Firmen
Welche Risiken sorgen Unternehmen 2012 am meisten
Wirtschaftliche RisikenBetriebsunterbrechungen und zerstörerische Naturkatastrophensind die drängendsten Geschäftsrisiken für viele Unternehmen.
Dagegen werden
Cyberrisiken noch weithin unterschätzt.Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS).
AGCS als weltweit tätige Industrieversicherungssparte der Allianz Gruppe hat ihre Risikoingenieure in der zweiten Jahreshälfte 2011 befragt, welche Risiken aus ihrer Sicht Unternehmen im kommenden Jahr besonders beschäftigen.
An erster Stelle rangieren
wirtschaftliche Risiken (21 Prozent der Befragten).Im Einzelnen fürchten Unternehmen hier eine
drohende Rezession und die Staatsschuldenkrise, aber auch steigende Rohstoffpreise oder Währungsschwankungen.Als zweitgrößtes Geschäftsrisiko gelten
Betriebsunterbrechungen (14 Prozent der Befragten).Zentralisierter Einkauf, globale Beschaffung, eine steigender Wertschöpfungs-anteil durch Zulieferer und Just-in-Time-Produktion senken Kosten, machen Unternehmen aber auch
anfälliger für Störungen in ihren Lieferketten.
Naturkatastrophenstehen laut der AGCS-Befragung an dritter Stelle der Unternehmensrisiken 2012.
Gleich ob Fluten, Starkregen, Hurrikane, Taifune oder Erdbeben: Eine dichtere Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellenländern und der technologische Fortschritt vervielfachen die Kosten. So haben sich die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen in den letzen 30 Jahren von fünf auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar erhöht.
Risiken sind eng verknüpft und lösen Kettenreaktionen aus
Jedes Risiko für sich gefährdet den unternehmerischen Erfolg.
Doch die AGCS-Studie verdeutlicht auch, dass sich Risiken immer weniger isoliert betrachten lassen. In unserer vernetzten und globalisierten Welt sind Risiken eng miteinander verknüpft und lösen so Kettenreaktionen aus, erklärt AGCS-Risikoberater Michael Bruch.
Für viele Unternehmen sei das Jahr 2011 der perfekte Sturm gewesen, weil sich verschiedene Risiken kumuliert hätten. So haben Naturkatastrophen in der Region Asien-Pazifik zu immensen Sachschäden und Betriebsunterbrechungen geführt. Mitunter standen aber auch Produktionsbänder in Europa still, wenn dort Lieferteile aus Asien nicht rechtzeitig eintrafen. Gleichzeitig hat sich das wirtschaftliche Umfeld infolge der Staatsschuldenkrise in vielen Industrieländern verschlechtert und folglich auch die Absatzchancen in vielen Branchen.
Regionale Unterschiede: Regulation sorgt in UK, Komplexität in Deutschland
Die weltweite Befragung der AGCS-Risikoingenieure ergab auch regionale Unterschiede in der Bewertung von Risiken. Naturkatastrophen sind vor allem für Unternehmen aus der Region Asien-Pazifik die schlimmste Bedrohung traurige Belege sind das Erdbeben und der Tsunami in Japan oder aktuell die Fluten in Thailand. Auch politische Risiken wie Protektionismus und staatliche Intervention werden dort als kritisch wahrgenommen. In Deutschland dagegen spielen Komplexitätsrisiken eine wichtige Rolle: Konstruktionsfehler und Steuerungsschwächen können in komplexen Industrieprojekten schnell zu Wirkungsverlusten oder Schadenserien führen. In Großbritannien sorgen sich Unternehmen wegen zu hoher Regulierung.
Rund um die Welt rufen IT-Risiken noch wenige Unternehmen auf den Plan (nur ein Prozent der AGCS-Experten sehen dies als Priorität ihrer Kunden). Dabei können IT-Ausfälle sei es infolge von Hackerangriffen oder durch menschliches Fehlverhalten schnell Folgekosten und Umsatzausfälle in Millionenhöhe verursachen.
Originalquelle:
Allianz SE
Königinstraße 28
80802 München
Katerina Piro
Allianz Global Corporate & Specialty
Tel. +49.89.3800-14303
Tel. +49.89.3800-16048
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