Herbstgrasmilben sind für Hunde sehr unangenehmNeubau von Kliniken an der Tierärztlichen Hochschule Hannover bewilligt(idw) Altes neu entdeckt
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Die in der Landwirtschaft tätigen Tierärzte nehmen die öffentliche Debatte zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung sehr ernst. Veterinäre der Nutztiermedizin sehen ihre Aufgabe in der tierärztlichen Betreuung von landwirtschaftlichen Nutztieren, wobei neben der Therapie die Prävention heutzutage eine sehr große Rolle spielt, und damit Erkrankungen bereits im Vorfeld vermieden werden, um den Arzneimitteleinsatz auf ein Minimum beschränken zu können.
In dieser momentanen aufgeheizten Diskussion darf es allerdings nicht zu politischen Schnellschüssen kommen, die die Behandlungsmöglichkeiten erkrankter Tiere zu Lasten des Tierschutzes einschränken, aber auch aufgrund von Anwendungsbeschränkungen zugelassener Wirkstoffe selbst Resistenzbildungen gegen einzelne Wirkstoffe fördern können. Der tiermedizinisch angeordnete Antibiotikaeinsatz wird seit Jahren bei jedem Tierarzt und in jedem landwirtschaftlichen Betrieb dokumentiert und ist seit je her bereits nachvollziehbar und kontrollierbar.
Gastredner der 5-tägigen 11. AVA-Haupttagung vom 14. bis 18. März 2012 in Göttingen für Tierärztinnen und Tierärzte ist MdB und Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion Wilhelm Priesmeier, der eine drastische Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung fordert. Das kürzlich vorgestellte Konzept der Bundesregierung zur Antibiotikaerfassung ist laut Priesmeier ein untaugliches Instrument, um den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren. Im Vergleich zu Dänemark und den Niederlanden habe Deutschland keine effiziente Strategie, um den Verbrauch von Antibiotika in der Landwirtschaft zu senken, so der SPD - Politiker, der selbst Tiermediziner ist.
Priesmeier wird mit den zur 11. AVA-Haupttagung erwarteten rund 500 Tierärztinnen und Tierärzten intensiv zur Thematik diskutieren, um gerade von den Veterinären der Nutztiermedizin viele Anregungen für seine politische Arbeit in Berlin mitzunehmen.
Auf der AVA - Haupttagung mit Industrieausstellung werden innerhalb der 5 Fortbildungstage unter dem Veranstaltungsmotto Bestandsbetreuung im Schweine- und Rinderbestand viele aktuelle Themen aus allen Bereichen der tierärztlichen Bestandsbetreuung intensiv behandelt. Über 40 Workshops begleiten diese wichtige Veranstaltung der Nutztiermedizin. Nahezu 60 hochkarätige nationale und internationale Referenten aus dem Rinder- und Schweinebereich werden intensiv zu den Themen Antibiotikareduktion, Tiergesundheit, Präventivmedizin, Tierschutz, Ökonomie, Rechtsfragen und Verbraucherschutz diskutieren.
Zur 11. AVA Haupttagung werden erneut rund 500 Tierärztinnen und Tierärzte aus dem In- und Ausland erwartet, wie der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) , Fachtierarzt und Diplomagraringenieur E G Hellwig, bekannt gibt. Diese zum 11. Mal stattfindende Haupttagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) ist einer der wichtigsten Fortbildungsveranstaltungen der tierärztlichen Nutztierpraxis. Für die Tagungsbeiträge wurden nach den Statuten der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) Fortbildungspunkte beantragt. Zusätzlich wurden erstmalig auch Kleintier- und Pferdethemen als Workshops und Vorträge mit im Tagungsprogramm aufgenommen. Nähere Infos unter der AVA-Homepage: www.ava1.de , bzw. http://ava1.de/haupttagung.php
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)
Dorfstr. 5
48612 Horstmar-Leer
Tel.: 02551-7878
Fax: 02551-834300
Mail: info@ava1.de
www.ava1.de
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