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Fonseka hatte bei dem Urnengang am 26. Januar rund 40 Prozent erreicht, Amtsinhaber Mahinda Rajapakse kam auf 58 Prozent. Fonseka erkannte den Sieg Rajapakses jedoch nicht an und kündigte an, das Ergebnis vor Gericht anzufechten. Rajapakses Regierung hatte Fonseka vorgeworfen, im Fall einer Niederlage bei der Präsidentschaftswahl einen Staatsstreich zu planen.
Kurz vor seiner Festnahme hatte Fonseka in einem Interview gesagt, bei einer internationalen Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen während der Schlussoffensive der srilankischen Armee gegen die tamilischen Rebellen im vergangenen Jahr eine Aussage machen zu wollen. Die Regierung lehnt eine internationale Untersuchung dagegen strikt ab.
Unter Fonsekas Führung hatte die Armee die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), die für einen eigenen Staat im Norden des Landes kämpften, im Mai 2009 besiegt. Dafür war der Ex-General als Nationalheld gefeiert worden. Bei der Schlussoffensive kamen nach UN-Schätzungen rund 7000 Zivilisten ums Leben. Insgesamt starben in dem 37 Jahre währenden Konflikt bis zu 100.000 Menschen.
Die USA zeigten sich "besorgt" über die Festnahme Fonsekas. "Wir verfolge die Situation genau", sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Das Vorgehen der srilankischen Behörden sei "ungewöhnlich".
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hatte in der vergangenen Woche das Verhalten der Regierung in Sri Lanka gegenüber Oppositionellen kritisiert. Seit der Wiederwahl von Rajapakse sei der Druck auf Regierungskritiker gewachsen. Nach Angaben der Organisation wurden zahlreiche Journalisten und Anhänger der Opposition festgenommen.
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