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Als etabliertes Presseportal möchte premiumpresse mit zur Verfügung stehendem Know How ebenso hilfreich im "Sozialen Bereich" agieren!

Mit diesem "sozialen Grundgedanken" haben wir uns dazu entschlossen, schon jetzt "einen ersten Schritt nach vorne zu gehen" und zunächst in einer Betaphase alle Pressemitteilungen, News und Meldungen, die auf premiumpresse.de veröffentlicht werden, für blinde Mitbürger(innen) im Internet anzubieten. Blinde Menschen können sich somit per sofort jegliche veröffentlichte Texte des Presseportals in Blindenschrift (6 Punkte Braille) ausdrucken oder mittels dafür im Fachhandel erhältlicher "Braille-Tastaturen" mit "Braille-Zeile" online anzeigen lassen.

 

Die Funktion, die Meldungen in Brailleschrift anzuzeigen und zum Druck generieren zu können, ist in jeder auf premiumpresse.de verfügbaren News jeweils am Ende des Newstextes im rechten Bereich anhand eines "Blindensymbols" selektierbar. Dort findet der Anwender die Möglichkeit, Texte in 6-Punkt Braille oder auch in - insbesondere für Brailledisplays mit Braillezeile lesbare - 8-Punkt Braille zu "übersetzen". premiumpresse wird schon in Kürze diesen Bereich sehr ausgiebig ausbauen sowie weitere Tools für sehbehinderte und blinde Menschen integrieren, sodass Erblindete und auch stark Sehbehinderte im Presseportal - sogar auf externen Webseiten - mit einer speziellen und in Kürze patentierten Technik komfortabel und sozusagen "blind surfen" können.

Für diejenigen, denen die "Braille-Blindenschrift" noch kein Begriff ist, hier einige Hintergrundinformationen zur Schrift:

Wie lang gibt es schon die Brailleschrift?

Die Brailleschrift wurde ursprünglich für Französisch von Louis Braille entwickelt. Als Entstehungsjahr gilt allgemein 1825, als der Erfinder gerade erst 16 Jahre alt war! Die erste offizielle Veröffentlichung des Systems war in 1829. Louis Braille erfand nicht nur die Brailleschrift für Text, sondern auch für die Musiknoten!

Aus wie vielen Punkten besteht ein Braillezeichen?

Die Basis der Brailleschrift bilden sechs Punkte - wie die Augen eines Würfels. Zwei Punkte oben, zwei in der Mitte und zwei unten. Diese sechs Punkte nennt man die "Grundform". Alle Braillezeichen bestehen aus Kombinationen dieser Punkte. Am Computer werden oft acht anstatt sechs Punkte gebraucht. Sehr selten wird 8-Punkte-Braille auch auf Papier geschrieben.

Wie viele verschiedene Braillezeichen gibt es?

In der üblichen 6-Punkte-Brailleschrift gibt es 64 verschiedene Zeichen (einschliesslich des Leerzeichens). In der 8-Punkte-Brailleschrift (Computer-Brailleschrift) gibt es 256 verschiedene Zeichen. Normale 6-Punkte-Braillezeichen sind ca. 6-7 mm hoch und ca. 4-5 mm breit. Dies entspricht einer annähernden im Computerbereich verwendeten Punktgrösse von ca. 18pt.

Was sind Basis-, Voll- und Kurzschrift?

Manchmal schreibt man in der deutschen Brailleschrift jeden Buchstaben einzeln. Dies ist die sogenannte Basisschrift. In der Vollschrift gibt es zusätzliche Zeichen für gewisse Buchstabengruppen (Lautgruppen) wie "sch" und "au". In der Kurzschrift werden viele verschiedene Methoden verwendet, um Wörter kürzer zu schreiben. Kurzschrift braucht viel weniger Platz als Basisschrift und hilft gute Brailleleser schneller zu lesen. Nicht alle Sprachen haben verschiedene. Auf premiumpresse wird in der Brailleanzeige die Basisschrift verwendet.

Ist die Brailleschrift überall gleich?

Die 64 Zeichen der üblichen Brailleschrift werden für verschiedene Sprachen und auch andere Schriftsysteme verwendet werden. Mit den selben 64 Zeichen schreibt man nicht nur Sprachen wie Deutsch, Französisch, Englisch, Russisch, Arabisch und Chinesisch sondern auch Musiknoten, Mathematik, Strickmuster, Chemie und vieles andere mehr. Das ist nur deswegen möglich, dass ein Zeichen unterschiedliche Bedeutungen hat, je nachdem was man schreibt.

Manchmal sind die Bedeutungen ähnlich in verschiedenen Sprachen.
Als Beispiel nehmen wir das Zeichen, das wir für den Buchstaben "d" benutzen.

In den westeuropäischen Sprachen steht es immer für "d"
Im griechischen Alphabet ist es ein "Delta", das wie ein "d" ausgesprochen wird
Im hebräischen Alphabet ist es ein "Daleth", das auch wie ein "d" ausgesprochen wird
In der chinesischen Brailleschrift wird es für den Anfang von Wortteilen gebraucht, die mit einem "d-Laut" beginnen

Manchmal sind die Bedeutungen ganz unterschiedlich.
Beispielsweise das Zeichen, dass in der deutschen Brailleschrift für "ch" gebraucht wird:

Auf Deutsch: "ch"
Auf Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Vietnamesisch: "o" mit Zirkumflex-Akzent
Auf Englisch: "th"
Auf Polnisch: "n" mit Akut-Akzent
Auf Isländisch: "o" mit Akut-Akzent
Auf Chinesisch: "yong" oder "iong"
Auf Arabisch und Hebräisch: ein "t-Laut"
In der Musikschrift: "Viertelnote-c"

  

Quelle der auszugsweise hier verwendeten Schrifterklärungen - braille.ch
Weiterführende Informationen zur Brailleschrift unter http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift

 

 

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