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Trockene Nasenschleimhäute sind im Winter an der Tagesordnung. Diese empfindliche Schleimhaut braucht intensive Pflege.
Gerade in der Heizperiode ist die Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnungen eher niedrig. Viele Menschen merken dies mit trockener, rissiger Haut. Was viele aber nicht beachten sind die Nasenschleimhäute. Auch diese neigen bei trockener Luft zur Austrocknung und machen entsprechende Beschwerden.
Betroffene berichten von Schmerzen in der Nase oder auch einer verstopften Nase. Manche leiden sogar unter wiederholtem Nasenbluten (Epistaxis). Große Borken in der Nase können auch zu lokalen Entzündungen und Geruchstörungen führen.
Der ideale Helfer bei diesen Beschwerden ist ihr Hals- Nasen- Ohrenarzt. Er hat die Erfahrung und das notwendige Wissen um die -geheimen- Rezepturen.
Die Therapie ist denkbar einfach. Genau so wie wir in Extremsituationen unsere Haut pflegen, so müssen wir auch unsere Schleimhäute pflegen. Tag für Tag, Woche für Woche- Die Industrie bietet hierfür die unterschiedlichsten Produkte an: Nasenöl, Nasenspray, Nasensalbe, Nasendusche... Aber was hilft nun wirklich und in welcher Reihenfolge sollte man die Pflege anwenden-
Nehmen wir unsere tagtägliche Körperpflege als Beispiel. Zuerst Duschen wir. Für die Nase bedeutet dies eine Nasendusche. Dabei wird die Nase gereinigt und das Immunsystem in der Nase stimuliert. Die handelsüblichen Nasenduschen sind dazu völlig ausreichend. Das verwendete Salz sollte jedoch kein normales Kochsalz sein. Der Profi benutzt ein Kristallsalz oder Meersalz.
Nachdem wir die Dusche genossen haben, geht es an das Eincremen. An unsere Haut lassen wir nur die teuersten Produkte und genau so sollte es auch in der Nase sein. Nasensalben gibt es wie Sand am Mehr, aber welche hilft am Besten- Bisher wurden darüber noch keine ausführlichen Studien gestartet. Nahezu alle Salben haben Dexpanthenol als alleinigen Bestandteil. Viele HNO Ärzte haben eigene Rezepturen entwickelt, um die Pflege noch zu verbessern. Manche enthalten Vitamin A, welches beim Aufbau der Schleimhaut wichtig ist. Genau so verhält es sich mit Nasenölen.
Kommen wir jetzt zum letzten Schritt: Das Deodorant- Nein, sprühen Sie es bitte nicht in die Nase- Viele Betroffene müssen jedoch regelmäßig Nasensprays verwenden. Zum Abschluss der Pflege ist nun der Zeitpunkt gekommen. Kortisonnasensprays werden z. B. zur Behandlung einer chronischen Sinusitis über einen längeren Zeitraum eingenommen. Das Spray bildet den Abschluss der täglichen Nasenpflege.
Der Zeitaufwand für das Ganze beträgt höchstens 5 Minuten und den Effekt merkt man bereits nach wenigen Tagen. Derjenige, der die intensive Nasenpflege zwei Mal täglich regelmäßig durchführt, wir mit einer um 30 Prozent geringeren Infekthäufigkeit belohnt.
Also: regelmäßige Nasenpflege lohnt sich- www.Nasensalbe.com
Dr. med. Holger Dewes, Hals- Nasen- Ohrenarzt, Saarlouis, www.drdewes.de
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