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(lifepr) Kahla, 22.03.2011 - Sie wandelt zwischen den Zeiten: die neue Porzellan- Kollektion "Centuries" aus dem Hause KAHLA. In ihr sind alte Ornamente und Strukturen so verarbeitet, dass sie die Brücke zwischen vergangenen Epochen und dem 21. Jahrhundert schlagen. Gleichzeitig eröffnen sie eine Fülle neuartiger Kombinationsmöglichkeiten. Statt ein Service im klassischen Sinne zu entwerfen, hat Designerin Barbara Schmidt ein Formenkonzept frei kombinierbarer Stücke geschaffen. Die Basis dafür bilden vier Gestaltungslinien: Thuringia, Marguerite, Feston und Époque.
Thuringia
Mit den Rippenreliefs von Thuringia hat Barbara Schmidt Schätze aus dem Formenfundus von KAHLA gehoben. Einige Teile, wie die Teekannen und die Schüsseln, wurden direkt übernommen. In anderen Artikeln wurde das klassische Motiv vieler sächsischer und thüringischer Porzellane zu einer Collage mit asiatisch anmutenden Blüten neu verarbeitet.
Marguerite
Auch Marguerite lehnt sich an die Natur an. Zwei verschiedene Sorten Blütenblätter - die einen schmal, geschwungen, scharf konturiert, die anderen breit und weich - gruppieren sich zu neuen Formationen. Mal wachsen sie aus einem Wirbel, mal bilden sie eine Schnecke oder eine bewegte Landschaft.
Feston
Zurück zur Tischkultur führt das Feston, eine arkadenartige Bordüre. Sie ruft Erinnerungen an Relieflinien von Silberbesteck oder die Einfassung von Tischdecken wach. Bei Feston erhält Porzellan zur Hälfte einen Spitzenkragen, die andere bleibt geradlinig - und damit fest in der Gegenwart verankert.
Époque
Im Spannungsfeld zwischen Vertrautem, Verblüffendem und Verfremdeten befindet sich Époque. Ein klassizistischer, ein neobarocker und ein Jugendstilhenkel verleihen Tassen und Gießern des 21. Jahrhunderts ironische Leichtigkeit. Auch der große Pasta Grande Teller und die Untertasse zählen zu Époque. Sie vereinen mehrere Gestaltungslinien in sich und fungieren so als verbindende Elemente dieser Geschirrlinie. Alle Centuries-Tassen teilen sich eine Untertasse, bis auf die Espressotassen, die ihrerseits auf eine gemeinsame Untertasse passen. Ihre ungewöhnliche Form verleiht den Untertassen eine anmutige Ausstrahlung. Statt eines klassischen Spiegels überraschen sie mit einer Blüte. Wie von einem floralen Blatt umhüllt wird die Tasse aufgenommen.
Die Dekore Indigo und Stone
Neben klassischem Weiß präsentiert KAHLA auf Centuries zwei Dekore. Kobaltblau auf weißem Porzellan ist Tradition, erlebt jedoch gerade ein großes Comeback. Das Dekor "Indigo" von Barbara Schmidt erhält textile Lebendigkeit durch unterschiedliche Linienstärken und -farben. Er wandert frei und leicht über Teller und Tassen und löst sich hier und da auf.
Die zart grau getönte Glasur "Stone" verleiht den Oberflächenstrukturen von Centuries eine Tiefe, wie es klassische Seladonglasuren tun. Feinste Details in der Struktur - in Weiß nur zu erahnen - kommen hier ganz deutlich zum Vorschein.
In Kombination mit Weiß wirkt Grau frisch und elegant.
Firmenbeschreibung:
KAHLA ist die Design-Marke unter den deutschen Porzellanherstellern. Über 70 internationale Preise für herausragende Produktgestaltung zeichnen die zukunftsweisenden Konzepte von Inhouse-Designerin Barbara Schmidt und anderen Partnern aus. Neben multifunktionalen Programmen für den Privathaushalt bietet KAHLA ein breites Sortiment an klassischem und kreativem Hotelporzellan, sowie innovative Werbemittel.
Die bereits 1844 gegründete Porzellanfabrik mit Sitz im thüringischen Kahla befindet sich seit 2000 im Familienbesitz. Zusammen mit rund 300 Mitarbeitern setzt Geschäftsführer Holger Raithel konsequent auf nachhaltig produziertes Porzellan "Made in Germany". Für die nachhaltige Ausrichtung bürgt das "KAHLA pro Öko" Zeichen.
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