Ingate Announces New Speakers, Case Studies for the SIP Trunk-Unified Communications Summit at ITEXPO West 2010(idw) "Die edel kunst der truckerey"
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wie steht es mit den Menschenrechten Ein christlicher Reiseveranstalter (Liebenzeller Mission) wirbt im Freizeiten-Katalog 2012 unter anderem für einen Aufenthalt auf Kuba, das er als Trauminsel anpreist und dabei bemerkt, dass die Revolution von 1959 ja vorüber sei; er malt alles in den schönsten Farben, wie sie nur ein ahnungsloser Tourist sehen kann. Entweder ist es das Unwissen des Reiseveranstalters (nur schwer zu glauben) oder aber geschäftliches Kalkül.
Deswegen sei hier allen, die hinter die Kulissen schauen wollen, die Lektüre folgender Pressemitteilung empfohlen:
Havanna/Frankfurt am Main. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet,wurde am 2. Dezember eine Gruppe von etwa 50 Bürgerrechtlern in Palma Soriano in der Provinz Santiago de Cuba von der Polizei angegriffen und misshandelt.Die Bürgerrechtler schwenkten eine kubanische Flagge und skandierten lang leben die Menschenrechte, als sie von Polizisten mit Schlagstöcken attackiert, brutal geschlagen, getreten und anschließend in Busse gezerrt wurden. 31 der Demonstranten befinden sich momentan in Haft. Darunter auch Jos Daniel Ferrer Garcia und Angel Moya Acosta, Mitglieder der Gruppe 75.
Die Menschenrechtsaktivisten trafen sich im Haus der kürzlich verhafteten Dissidentin Liudmila Rodriguez. Als sie das Haus verließen und lang leben die Menschenrechte skandierten, wurden sie von der Polizei angriffen. Als einige der Nachbarn Partei ergreifen wollten, setzte die Polizei Pfefferspray ein, um diese zurückzudrängen. Einige der Demonstranten mussten medizinisch versorgt werden, bevor sie ins Gefängnis gebracht werden konnten. Sie hatten so viel Blut im Gesicht, dass Augenzeugen sie nicht identifizieren konnten.
Jos Daniel Ferrer Garcia, Vorsitzender der Dachorganisation Patriotische Union Kubas, und Angel Moya Acosta, gehören der Gruppe jener 75 kubanischen Dissidenten an, die im März 2003 festgenommen und zu Haftstrafen zwischen sechs und 28 Jahren verurteilt wurden. Sie hatten sich geweigert, wie andere Mitglieder der Gruppe 75 als Bedingung für ihre Freilassung nach Spanien ausgewiesen zu werden,und befanden sich erst seit kurzem wieder auf freiem Fuß.
Wie die IGFM berichtet, sind Einschüchterungen und Gewalt gegen Bürgerrechtsaktivisten auch nach der Machtübernahme von Ral Castro im Jahr 2006 an der Tagesordnung und wurden teilweise sogar verschärft. Die IGFM weist in diesem Zusammenhang auf Ivn Mayes, Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation Damas de Blanco (Damen in Weiß) hin, die am 30. November in Havanna bei Protesten gegen die Einparteien-Diktatur und die Lebensmittelrationierung verhaftet wurde. Seither fehlt von ihr jedes Lebenszeichen.
IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin verurteilt das menschenrechtsverachtende Vorgehen der kubanischen Polizei. Kuba liefere mit seiner repressiven Politik gegen die kubanische Zivilgesellschaft den Beweis, dass es reformunwillig sei, dies müssten die EU Staaten bei ihrer Kuba-Politik entsprechend berücksichtigen. Diese grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung von Menschen- und Bürgerrechtsaktivisten und die systematische Missachtung von Menschenrechten in Kuba dürfe von den europäischen Regierungen nicht ignoriert werden, so Lessenthin.
>>>Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in der Republik Kuba
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