Da ist nichts leer, alles voll Gewimmels - Autopsie einer Auslöschung in Hannover
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Iranisches Militär droht nun auch mit der Auslöschung Israels
Tel Aviv/Teheran 06.09.2010
www.internet-magazin-les-art.eu Rubrik: Internationales
Redaktionsbeitrag -les Art-
Nun hören wir aus Teheran ja immer wieder die Verlautbarungen, meist aus Präsidenten- und Mullahkreisen, sollte man Teheran angreifen resp. sollte Israel militärisch intervenieren, so würde man Israel von der Landkarte tilgen.
Die jüngste Aussage zu dieser Darstellung kommt nun, wohl gesteuert von Herrn Commandant Mohammad Reza Naqdi, siehe den Beitrag unten, wo unverhohlen mit der Auslöschung Israels gedroht wird. Und diese Drohungen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeiten, keine leeren Drohungen. Wir in Europa müssen nun endlich begreifen und davon ausgehen, Teheran hat Atomwaffen die ausreichen, bei einem Angriff damit zu kontern. Und wir dürfen auch davon ausgehen, daß man dort keine Sekunde zögern wird, diese auch einzusetzen.
Die Auflösung der Blöcke in den 90er Jahren hat auch dazu geführt, das die Hemmschwelle der Klein- und Mittelmächte, zu denen nun Teheran wieder gehört, nicht mehr existieren. Deshalb betrachten wir doch einmal die Hintergründe dieser Handlungsweisen und Entwicklungen.
Der Iran, vormals Persien, hat zwar den Schah von Persien vertrieben, der Anspruch seiner Menschen, die sich heute in einer extremen muslimischen Politdiktatur wieder finden, entstammen jedoch der gleichen Denkart und Traditionsschau zu Persien, wie das Schahregime selbst. Die Landkarte im nahen Osten scheint sich an seinen alten Herkünften und Vergangenheiten der Begründung der Frühreiche und Zivilisationsentwicklungen für die westliche Welt mit ihren Wurzeln, neu zu besinnen. Da haben wir gleich mehrere Schwerpunkte, die zunehmend in Konkurrenz zu einander gebracht werden können. Das eine war der Irak mit dem Zentrum Babylon, das sich einer Wiederauferstehung unter Saddam Hussein wähnte und seinen Machtanspruch ausbauen wollte. Was die USA verhindert haben, da der Diktatur sich von der Ölwährung, sprich dem Dollar, trennen wollte. Und das war frevelhafter, als die Diktatur selbst.
Dann haben wir Saudi-Arabien, das nach Beendigung des osmanischen Reiches zwar seine Unabhängigkeit und Vereinigung der meisten Wüstenstämme fand, jedoch nie eine Großmacht im eigentlichen Sinne war bis auf die Ausnahme der Zeit Mohammeds, der den ganzen Raum überrannte, jedoch kein eigenes politisches Großreich von Dauer schuf. Eben nur als Zentrum des Islam überlebte und Respektierung der anderen Staaten fand.
Weiter betrachten wir Jordanien, das sich immer verstand, in der Mitte ohne Aufsehens zu halten. Und auch heute eine bescheidene Selbstständigkeit ohne große Allüren pflegt und deshalb wenig angreifbar erscheint.
Weiter schauen wir auf Syrien als Nachfolger des Großreiches Assyrien aus der Frühgeschichte mit seinem nach wie vor vergleichbaren Machtanspruch wie nun der Iran, des ehemaligen Iraks und eigentlich auch Ägyptens. Nur das Syrien niemals die Stärke und Größe vom Iran erreichen kann und eher ein stiller Partner in Zukunft zum Iran wird. Denn Syrien fehlen die vergleichbaren Grundlagen, die ein derartiges Machtzentrum ausbilden könnte.
Am Rande des Geschehens betrachten wir kurz Lybien, das gewisse Großmachtsehnsüchte in der Person Gaddafi repräsentiert. Von den Wiederauferstehungsträumen als Karthago unter dem Lybischen Präsidenten, einmal abzusehen. Nur Karthago ist nicht restaurierbar. Diesem Ansinnen muß man nicht allzu viel Bedeutung bemessen, wird sich das Problem doch wohl eher biologisch regeln.
Ganz anders ist jedoch die Stellung des Iran zu sehen. Denn nach den ausgiebigen Wettkämpfen mit Saddam Hussein, also dem vormaligen Irak das noch ein Machtfaktor im Raume darstellte, ist es heute so, auch aufgrund des Ausfallens des Irak, der nie wieder seine zur alten Stärke zurückfinden dürfte, daß als wirkliche Macht nur noch der Iran und Israel zu gelten hat. Obwohl Israel eigentlich eine Randerscheinung darstellt, so stellt es doch einen Stachel im Fleisch alter Herrschaftssehnsüchte des Iran dar. Denn der Iran ist nach wie vor in der Fläche groß und geografisch und traditionell so aufgestellt, daß es noch aus der Vergangenheit alter Reichsgröße Persiens, schöpfen kann und hier auch seinen heutigen, neuen Großraumanspruch, begründet. Und dieser reicht nach wie vor an die Grenze der heutigen Türkei bis Afghanistan und angrenzende Ostländer, bis hin zu China.
Und so gesehen, werden derzeit die Karten in Nah-Ost neu gemischt, wobei die große Chance des Iran wohl als real angesehen werden darf, daß Sie ihre Ziele weitestgehend erreichen werden und sie in eine Position geraten, an der Niemand mehr vorbeikommen wird.
Hinter dieser Erkenntnis steht auch die Bereitschaft Saudi-Arabiens, im Falle eines Falles, sich dem Westen zu öffnen, sollte Israel verteidigt werden müssen um so nun das neue Großreichbestreben Irans/Persiens unter Mullahführung, Einhalt zu gebieten. Denn Israel ist hierbei nur ein Vorwand für den Iran und ohne große Bedeutung. Jedoch als Großmachtanspruch und Wortführer, ein willkommener Anlaß, sich in Stärke zu etablieren, der den Westen in seine Schranken weist und nun selbst Atommacht ist und somit ein Patt zu Israel und dem ängstlichen Westen, hier speziell den USA und Europa, zu begründen. Denn als sonstiger eigentlicher Westpartner Russland, der jedoch eurasisch aufgestellt ist und somit leichter aus geostrategischen Gründen an der Seite des Iran steht als Europa, hat der Iran sich dank der USA nun Freiräume geschaffen, die derzeit aggressiv umgesetzt werden.
Hinter diesem Gebaren sind also die lautstarken Worte zu verstehen, die ernst gemeint sind, die Fähigkeit heute beschreiben, jedoch auch den Wunsch damit zum Ausdruck bringen, lasset uns in unserem Reich gewähren, dann tun wir Euch auch nichts.
Es bleibt abzuwarten, ob das in den USA und Europa wirklich begriffen wird und wo denn nun die Schmerzgrenze der sonstigen Welt ist.
Hoffen wir also auf Begreifen auch im westlichen Lager, damit zu Weihnachten nicht ein neuer Stern über Bethlehem steht in Form eines Atomblitzes.
-039;Israel will be wiped out if it makes stupid act against Iran-039;
News Type: Event - Seeded on Sat Sep 4, 2010 9:26 PM EDT
Article Source: www.mehrnews.com
TEHRAN, Sept. 3 (MNA) - Basij Commandant Mohammad Reza Naqdi has said the Zionist regime will receive a firm response if it conceives of launching an attack on Iran.
He made the remarks in an interview with the Mehr News Agency on Friday on the sidelines of a rally held in Tehran to mark the International Qods Day.
-We are waiting until Israel makes such a stupid move, then we will wipe them out,- Naqdi said when asked about Iran-039;s response if attacked by Israel.
According to Sharia (religious laws) all Muslims must rise to liberate occupied Islamic territories, but today international conventions do not allow such a move -so we seek to find a pretext (to take on Zionists) and if they provide such a pretext for us we will show them what we will do.-
Naqdi also pointed to Palestinian and Israeli leaders-039; peace negotiations and said that the -compromise negotiations- are Zionists-039; desperate attempts to save themselves.
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