Menschenrechtsbeauftragter fordert umgehende Freilassung des iranischen Pastors NadarkhaniNur bedingte Freilassungen im IranIGFM: Todesurteil gegen iranischen Pfarrer
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Teheran/Frankfurt am Main.Das Oberste Gericht der Islamischen Republik Iran hat am Dienstag den Fall des zum Tode verurteilten Pastors Nadarkhani an die erste Instanz zurückverwiesen. Als Begründung gab es unvollständige Ermittlungen an. Der iranische Pastor war am 22. September 2010 wegen Apostasie und Verbreitung nichtislamischer Lehren zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM sieht darin den ersten großen Erfolg für die internationale Gemeinschaft, im Ringen um die Freilassung Nadarkhanis.
Nach Angaben der IGFM hatte Nadarkhanis Anwalt Mohammad Dadkhah am Montag darüber informiert, dass das Oberste Gericht den Fall an Irans Führer Ayatollah Ali Khamenei weitergeleitet habe. Das Gericht wolle dessen Meinung einholen. Ayatollah Khamenei, der Nachfolger von Revolutionsführer Khomeini, ist die höchste Autorität in der Islamischen Republik und verfügt über eine enorme Machfülle.
Der Fall des iranischen Pastors hat international immense Aufmerksamkeit erhalten. Als Reaktion darauf erhoben Vertreter des iranischen Regimes neue Vorwürfe gegen Nadarkhani. Er sei Zionist und gefährde die nationale Sicherheit. Die IGFM weist darauf hin, dass sich weitere Iraner in der Islamischen Republik in Haft befinden, weil sie Christen geworden sind. >>>Weitere Informationen zu Pastor Youcef Nadarkhani, >>>sowie zur Lage der Menschenrechte in Iran
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