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Potenzialanalyse Saale-Elster-Kanal auf dem 4. Seenland-Kongress in Leipzig.
Am 16. Februar treffen sich zum 4. Seenland-Kongress im Rahmen der Beach & Boat Investoren, Unternehmer und kommunale Partner, um sich über Entwicklungsmöglichkeiten des Leipziger Neuseenlands und des Lausitzer Seenlands auszutauschen. Ein Highlight ist dabei die erstmalige Präsentation der Potenzialanalyse zum Saale-Elster-Kanal. Gerade mal 7,8 Kilometer fehlen, um den Karl-Heine-Kanal mit dem unvollendeten Saale-Elster-Kanal und dem Lindenauer Hafen zu verbinden. Die Studie präsentiert nun die technische Machbarkeit der Verlängerung des Kanals sowie das Wertschöpfungsvermögen, welches diese mit sich bringen würde. Bei Umsetzung wäre Leipzig auf direktem Wasserweg an die Nordsee angeschlossen.
Ich freue mich riesig darauf, die Potenzialanalyse Saale-Elster-Kanal auf dem Seenland-Kongress exklusiv vorzustellen und über das Interesse an diesem Thema, das auch auf die Wassersportmesse Beach & Boat ausstrahlen wird, sagt Heiko Rosenthal, Leipziger Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport. Die Studie wurde von Sachsen und Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben und 2010 von Ingenieuren und Landschaftsarchitekten erarbeitet. Sie informiert zu den Kosten und der Wertschöpfung aus regionalwirtschaftlicher und touristischer Sicht. Gerade 7,8 Kilometer fehlen, um den Karl-Heine-Kanal mit dem unvollendeten Saale-Elster-Kanal und dem Lindenauer Hafen zu verbinden. Das Fazit ist erfreulich: Eine Verlängerung wird unter Kosten-Nutzen-Sicht als sinnvoll erachtet.
Weiterer Rückwind kommt aus politischer Richtung: Zu Beginn des Jahres hatte der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine entsprechende Eingabe von über hundert Bürgern aus neun Bundesländern an das Bundesverkehrsministerium weitergereicht. Dort hieß es, die Fertigstellung des Saale-Elster-Kanals solle in die weiteren Überlegungen bei der Umsetzung des vom Bundestag beschlossenen Wassertourismus-Konzepts einbezogen werden. Das ist fast wie eine Baugenehmigung, so Michael Witfer, Mitglied des Fördervereins Saale-Elster-Kanal und könnte damit die 100 Jahre alte Vision eines Saale-Elster-Kanals wieder lebendig werden lassen.
Die Studie wird erstmals überhaupt im Rahmen des 4. Seenland-Kongresses am 16. Februar zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr auf der Leipziger Messe vorgestellt. Es informieren Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig, Uwe Stäglin, Beigeordneter für Planen und Bauen der Stadt Halle/Saale und Matthias Wedepohl, Sprecher der beauftragten Ingenieurbüros Projekt M GmbH (Berlin), DÄRR Landschaftsarchitekten (Halle/Saale) sowie ICL Ingenieur Consult GmbH (Leipzig).
Seenland-Kongress knüpft Netzwerk für Investoren
Der Seenland-Kongress richtet sich an Investoren, Unternehmer und kommunale Partner des Leipziger Neuseenlands und des Lausitzer Seenlands und bildet die ideale Plattform, um sich zum aktuellen Entwicklungsstand und über die wirtschaftlichen Potenziale der Regionen zu informieren. Im Kongressprogramm werden Projekte und Entwicklungsflächen z. B. am Großen Goitzschesee, Zwenkauer See oder Spreetaler See vorgestellt. Das Spektrum reicht von schwimmenden Häusern, Gastronomie und Hotellerie über maritim-affines und touristisches Gewerbe bis hin zu Hafenanlagen, Wassersport, Naherholung sowie Quartiere für Urlaub, Arbeit und Wohnen am Wasser. Zudem findet am Nachmittag erstmals das Seenland-Netzwerk statt. Dort können in ruhiger Atmosphäre konkrete Projekte besprochen und Ideen diskutiert werden. Parallel informiert der Fachteil des Kongresses zu technischen Themen wie alternativen Antriebssystemen.
Das Kongressticket kostet 69 Euro. Die Anmeldung ist unter www.beach-and-boat.de/seenlandkongress/ möglich. An der Tageskasse sind Tagestickets in begrenzter Stückzahl verfügbar.
Über die Beach & Boat Leipzig
Die Beach & Boat Leipzig ist das maritime Ereignis zu Beginn des Jahres für den mitteldeutschen Wassersportmarkt. Inmitten des Leipziger Neuseenlands und des Lausitzer Seenlands bietet die Messe vom 16. bis 19. Februar 2012 zum vierten Mal zahlreiche Angebote rund um Motor- und Segelboote, Kanufahren, Tauchen oder Surfen. Rund 140 Aussteller bilden in den drei Angebotsbereichen classic, nature und fun die ganze Bandbreite der Wassererlebniswelt ab.
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