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Wien (pts/16.10.2009/09:39) - Im Rahmen des Wettbewerbs Lepus 2009 - Hoch Genuss Hase startet die Genuss Region Weinviertler Wild eine Initiative, um die Vorzüge der Niederwild-Produkte ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Feldhase bietet ein hervorragendes Fleisch, das sich zu zahlreichen verschiedenen Gerichten verarbeiten lässt. Beim Wettbewerb sind lokale Fleischermeister aufgerufen, verschiedene Produkte wie etwa Brühwürste, Rohwürste, Pasteten und Sulzen sowie Kochpökelware zu entwickeln. Anschließend werden die Produkte von einer hochkarätigen Fachjury bewertet.
Das Fleisch des Feldhasen, der in der sanft-hügeligen Landschaft des Weinviertel lebt, ist fettarm und punktet mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, betont Universitätsprofessor Dr. Rudolf Winkelmayer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dass das Fleisch vom Feldhasen köstlich schmeckt, zeigt auch Manfred Buchinger, Eigentümer und Chefkoch in der Alten Schule. Moderne Verarbeitungsmethoden machen das Fleisch des Hasen zu einem außergewöhnlich lukullischen Höhepunkt. Heute zählen Regionalität und Qualität zu den wichtigsten Kriterien beim Einkauf von Lebensmitteln. Produkte mit einer nachvollziehbaren Herkunft und Verarbeitung in regionalen Kreisläufen werden von Konsumenten sowohl in den Regionen als auch außerhalb nachgefragt. Sie bieten damit eine wirtschaftliche Chance sowohl für die Jagd als auch für innovative Fleischerbetriebe.
Die Genuss Region Weinviertler Wild ist am 24. September neu gegründet worden, so LAbg. Mag. Karl Wilfing. Im Mittelpunkt der Aktivitäten wird speziell der Feldhase stehen, der im Weinviertel in einer einzigartigen Dichte vorkommt. Dabei ist die Nutzung dieses hervorragenden Produkts auch ökologisch sinnvoll, denn kurze Wegstrecken belasten die Umwelt weit weniger als Transporte quer durch Europa. In der Region gebe es zudem eine lebendige Weinbautradition. Damit sind Produkte aus dem Feldhasen in Verbindung mit Wein ein Genuss in Reinkultur.
Die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes agiert als Weiterbildungs- und Beratungsunternehmen der Wirtschaft und macht sich zum Ziel, die regionale Zusammenarbeit zwischen Lebensmittelgewerbe und Landwirtschaft in der Region zu stärken und zu fördern, so Dr. Reinhard Kainz, Leiter der Bundesinnungsgruppe Lebensmittel und Natur. Wir haben im Vorfeld den Strategiefindungsprozess für den Weinviertler Hasen begleitet und auch finanziell gefördert. Wir freuen uns sehr, dass die Partner in der Region - die Jägerschaft und das Fleischergewerbe - sich zu einem gemeinsamen Projekt gefunden haben, erklärt Kainz. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die regionale Wertschöpfung fördern müssen. Dazu muss es mehr regionale Spezialitäten geben. Sie sind eine Antwort auf die globalisierte und anonyme Massenware. Klein- und Mittelbetriebe wie beispielsweise Fleischer und Bäcker seien das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, so Kainz. Wir wünschen uns daher ein Europa der Regionen, ein Europa, das den Stellenwert von Klein- und Mittelbetrieben für das Leben der Menschen anerkennt. Wir lehnen ein Europa der Konzerne ab.
Die Bundesinnung der Fleischer und die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes http://www.lmakademie.at möchten im Rahmen der Brot- und Wurstwoche die Kunden stärker für das meisterliche Handwerk und die Regionalität der Produkte sensibilisieren. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), von der Wirtschaftskammer Österreich, von der AMA- Marketing und von der EU kofinanziert und vom Projektpartner Volksbank unterstützt. (Ende)
Aussender: Die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes Ansprechpartner: DI Heidrun Bichler-Ripfel Tel.: 05 90 900 4528 E-Mail: Heidrun.BRipfelwko.co.at
Quelle: http://pressetext.com/news/091016011/ Fotos: http://pressetext.com/showattach.mcpte091016011
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