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Glysantin®: Auf die Zulassung kommt es an

Düsseldorf, Pressemitteilung vom 20.10.2006 11:39:00

Glysantin®: Auf die Zulassung kommt es an

20. Okt 2006P-06-446 Nur vom Kfz-Hersteller zugelassene Kühlmittel bieten zuverlässigen Motorschutz Unterschiedliche Kühlmittel sollen nicht gemischt werden Im Herbst steht bei vielen Autos die nächste Inspektion an. Zu den typischen Wartungsarbeiten in der Werkstatt gehört das Nachfüllen bzw. der Wechsel der Betriebsflüssigkeiten. "Dabei wird die Bedeutung des Kühlmittels gerne unterschätzt", sagt Ralf Strauss, technischer Manager im Marketing Veredlungschemikalien für Kfz- und Ölindustrie der BASF. Während viele Werkstätten beim Ölwechsel darauf achten, eine möglichst hochwertige und vom Hersteller zugelassene Sorte zu verwenden, wird der Wahl des geeigneten Kühlmittels häufig zu wenig Beachtung geschenkt.
 
"Ein Kühlmittel wie Glysantin® ist genauso ein Hightech-Produkt wie ein synthetisches Motoröl", erklärt Strauss. Für die Automobilhersteller ist das Kühlmittel so wichtig, dass sie nur zugelassene Produkte für die Erstbefüllung ihrer Neuwagen verwenden. Dabei stellt jeder Hersteller individuelle Anforderungen an das Kühlmittel, jeweils abhängig vom Motor und den im Kühlsystem verwendeten Metallen und Kunststoffen. Wird bei einem Kühlmittelwechsel ein nicht zugelassenes Produkt verwendet, kann es zu einem Motorschaden kommen. Auch vom Mischen verschiedener Kühlmittel rät Strauss generell ab.
 
"Kühlmittel sind maßgeschneiderte Produkte, die nur unvermischt ihre Wirkung voll entfalten können. Das ist wie bei einem guten Rotwein, den mischt man auch nicht mit Weißwein und erwartet dann einen leckeren Rosé." Nur ein vom Hersteller zugelassenes Kühlmittel schützt den Motor nicht nur im Sommer wirksam vor Überhitzung und im Winter vor Frost, sondern das ganze Jahr über vor Korrosion. Wird ein nicht zugelassenes Mittel verwendet oder mit einem zugelassenen Produkt gemischt, können die metallischen Komponenten des Kühlsystems - Kühler, Wasserpumpe, Kurbelgehäuse und Zylinderkopf - korrodieren. Korrosionspartikel entstehen, welche die feinen Kühlerkanäle verstopfen und die Kühlleistung herabsetzen.
 
Bei Autobahnfahrten im Sommer kann es dann schnell zur Überhitzung kommen. Aber auch Kunststoffteile, Schläuche und Dichtungen können bei Verwendung eines nicht zugelassenen Kühlmittels oder eines Kühlmittelverschnitts angegriffen werden. In der Folge können Dichtungen undicht werden und Schläuche platzen. Auch die Zylinderkopfdichtung kann Schaden nehmen, was dazu führt, dass Öl ins Kühlwasser eindringt. Ein teurer Werkstattaufenthalt ist danach die Folge.
 
Durchschnittlich 30 verschiedene Tests muss ein Kühlmittel bestehen, bevor es vom Kfz-Hersteller die Zulassung erhält. Dazu gehören vor allem verschiedene Korrosionsprüfungen, aber auch Verträglichkeitsprüfungen mit Originalbauteilen des Kühlsystems. Außerdem werden Messungen der verschiedenen Flüssigkeitsparameter wie beispielsweise Dichte oder pH-Wert, oder wie stark die Kühlflüssigkeit bei Erwärmung schäumt, durchgeführt. Um die Verträglichkeit zu überprüfen, werden Bauteile aus Kunststoff aus dem Kühlsystem bis zu 1000 Stunden in kochendes Kühlmittel eingelegt und anschließend auf Veränderungen überprüft. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Zulassungsverfahrens sind Langzeitversuche auf dem Motorenprüfstand.
 
Nach einer Dauerbelastung von einigen hundert Stunden wird das Kühlmittel auf Spuren von Korrosionsprodukten untersucht. Darüber hinaus zerlegen die Ingenieure den Motor und schauen sich alle kühlmittelführenden Teile genau an. Ist die Oberfläche der Wasserpumpe im Verlauf des Versuchs innen rauher geworden? Wie sehen die Kühlkanäle im Zylinderkopf aus? Sind die Lamellen des Kühlers verstopft? Zuletzt wird meistens ein Flottentest mit mehreren Fahrzeugen durchgeführt, oft über 2 Jahre oder 200.000 km. Der Flottentest ist der bei weitem aufwändigste und teuerste Teil des Zulassungsverfahrens. Auch hierbei wird das Kühlmittel in regelmäßigen Abständen untersucht, und am Ende werden Motoren und Kühler zerlegt, zerschnitten und begutachtet.
 
Erst wenn das Kühlmittel alle Prüfungen erfolgreich bestanden hat, erhält es vom Kfz-Hersteller die Zulassung. "Das gesamte Verfahren dauert zwischen drei und fünf Jahren und kann leicht eine Million Euro kosten", sagt Axel Kistenmacher, Vertriebsleiter von Glysantin® in Europa. Bei jeder Änderung der Rezeptur muss das Kühlmittel erneut die gesamte Zulassungsprozedur durchlaufen. Glysantin® hat die meisten Zulassungen in der Automobilindustrie. Dazu gehören unter anderem Audi, BMW, DaimlerChrysler, VW, General Motors, Opel, Peugeot, Citroën oder Porsche.
 
Diese setzen auf die Qualität von Glysantin® auch bei der Erstbefüllung der neuen Fahrzeuge. BASF-Veredlungschemikalien - immer um eine Idee voraus! Die Produktpalette der BASF-Geschäftseinheit "Veredlungschemikalien für Kfz- und Ölindustrie" umfasst Kühlerschutz-, Brems- und Spezialflüssigkeiten, Mineralölfarbstoffe und Marker, Raffineriechemikalien, Diesel- und Benzinadditive sowie hoch-/mittel- (Oppanolâ) und niedermolekulares Polyisobuten (Glissopal®). Unsere Produkte werden weltweit vermarktet. Wir zählen hierbei zu den führenden Anbietern. Nähere Informationen zu unseren Produkten unter: www.basf.de/kfz-oel oder www.glysantin.de   Anfragen richten Sie bitte an unseren Info-Service:Telefon: +49 (0)621 60-0Telefax: +49 (0)621 60-42525E-Mail: global.info@basf.com Ludwigshafen - Ver?ntlicht von pressrelations.


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