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Aktuellen Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland z. Zt. ca. 1,3 Millionen Demenzerkrankte, Prognosen gehen von ca. 2,5 Millionen Demenzerkrankungen im Jahre 2030 aus.
Oft wird eine Demenz sehr spät erkannt, sei es, dass Symptome wie nachlassende Gedächtnisfunktionen (Kurzzeitgedächtnis), Urteilsfähigkeit, mangelnde Orientierung und eingeschränktes Denkvermögen als „normale altersbedingte Verschleißerscheinungen“, die sich schleichend entwickeln, wahrgenommen werden (gerade dann, wenn der Erkrankte im Haushalt der Angehörigen wohnt) oder aber die wahrgenommenen Veränderungen werden als Makel angesehen und eine Hilfe von außen kategorisch abgelehnt. Im weiteren Verlauf der Demenz treten auch Veränderungen der Persönlichkeitsmerkmale hinzu.
Je eher eine Demenz diagnostiziert wird, um so eher können Maßnahmen ergriffen werden, um deren Verlauf zu verlangsamen. Wesentlich für den Krankheitsverlauf ist die zugrunde liegende Ursache und nicht jede Gedächtnisstörung ist notwendigerweise eine Demenzerkrankung. Eine ärztliche Diagnose der Ursachen ist Grundlage für entsprechende therapeutische Maßnahmen.
Dabei findet sich der Demenzkranke im häuslichen Umfeld am besten zurecht. Ein geregelter strukturierter Tagesablauf gleicht die verloren gehenden inneren Strukturen aus. Möglichst keine oder wenige Veränderungen der Räumlichkeiten, des Tagesablaufs und der betreuenden Personen geben dem Erkrankten ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Anbringen von Orientierungsschildern, Kalendern, Uhren erleichtert die räumliche und zeitliche Orientierung. Diesen Erfordernissen trägt Goldene Jahre durch Kontinuität beim Einsatz des Betreuungspersonals und entsprechend geschulter Fachkräfte Rechnung.
Wichtig für pflegende Angehörige ist die Akzeptanz der Krankheit, um der Belastung einer Versorgung im Alltagsleben standhalten zu können. Dazu gehört – so schwer es auch oft fällt, ein gewisser Abstand zu dem demenzerkrankten Menschen. Nur wer fremde Hilfe akzeptiert, die nicht nur den Pflegenden entlastet, sondern auch den Kranken motiviert, fördert und validiert, kann einen Demenzkranken für längere Zeit angemessen versorgen. Ein Mensch, der sich an der Grenze der körperlichen und seelischen Erschöpfung befindet, kann dieser anspruchsvollen Herausforderung auf Dauer nicht gerecht werden. Viele Angehörige opfern sich auf und nehmen – oft aus falscher Scham – nicht die Möglichkeiten einer Entlastung in Anspruch.
Eine Möglichkeit der finanziellen Unterstützung leisten die Pflegekassen, um damit Aufwendungen für eine häusliche Versorgung und damit eine Entlastung der pflegenden Angehörigen zu gewährleisten. Die Leistungen können durch anerkannte Dienstleister – wie Goldene Jahre – erbracht werden, die auch die Möglichkeit haben, die Aufwendungen von bis zu 200,00 € monatlich direkt mit den Pflegekassen abzurechnen. Diese Aufwendungen decken die häusliche Versorgung zwar bei weitem nicht ab, sind jedoch ein wichtiger Beitrag für eine qualifizierte Betreuung des Erkrankten sowie eine Entlastung des pflegenden Angehörigen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen entscheidet darüber, ob und inwieweit eine „eingeschränkte Alltagskompetenz“, Voraussetzung für die Zurverfügungstellung der Mittel, vorliegt. Hilfe bei der Antragstellung leistet Goldene Jahre.
Aktuell ist Goldene Jahre (www.goldenejahre.de) schwerpunktmäßig in Eitorf, Hennef und Siegburg tätig. Der wachsenden Nachfrage wollen wir durch Expansion begegnen und suchen akquisitionsstarke Partner mit Unternehmergeist, die das Goldene Jahre-Konzept und dessen Qualitätsrichtlinien zunächst in weiteren Regionen Nordrhein-Westfalens umsetzen. Anfragen bitte an bkaiser@goldenejahre.de.
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