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Musik-TIPP: Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash

Johnny Cash

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Katzhütte, Pressemitteilung vom 16.02.2009 09:16:23

Musik-TIPP: Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash
(premiumpresse) Katzhütte, 16.02.2009 09:16 -


Johnny Cash hinterlässt ein Werk gewaltigen Ausmaßes, das auch nach seinem Tod noch Stoff für diverse Veröffentlichungen bereit hält. Zusammen mit dem Film Walk the Line erscheint das Greatest-Hits-Album Ring of Fire, das den Weg Johnny Cashs musikalisch nachzeichnet und als erste Compilation Hits aus früheren Jahren mit den Highlights der American Recordings-Alben vereint.

Auch nach seinem Tod am 12. September 2003 lebt Johnny Cash durch seine Musik im Herzen seiner Fans unvermindert weiter. Doch wie begann eigentlich die Geschichte des späteren King of Country Music? Natürlich mit einer Abfuhr, wie es sich für eine echte Legende gehört. Cash rannte nämlich im Jahr 1955 keineswegs offene Türen ein, als er sich dem Chef von Sun-Records als Gospelsänger vorstellte. Doch Cash blieb beharrlich und erhielt wenig später seine erste Chance bei der Plattenfirma Sun, deren Aufnahmen sich jetzt neben jenen späteren von Columbia, Island und American Recordings erstmals gemeinsam auf ein und derselben CD wiederfinden. Die 50er-Jahre sind mit Cashs erster Single "Hey Porter", "Cry! Cry! Cry!", "Folsom Prison Blues" und "Big River" auf Ring of Fire vertreten. Alle der insgesamt 21 Songs auf dieser CD sind in punkto künstlerischer Qualität über jegliche Kritik erhaben, lediglich über die Auswahlkriterien ließe sich trefflich streiten, wäre da nicht die Ahnung, dass eine Beschränkung auf die Spielzeit einer CD immer auch die Qual der Wahl bedeutet. Keine leichte Aufgabe also, die Jahre von 1955 bis 2003 innerhalb einer guten Stunde Revue passieren zu lassen. Letztlich ist die Absicht gelungen, den musikalisch-biographischen Bogen von Anfang bis Ende eines der größten Country-Sänger aller Zeiten zu spannen. Frühere Songs wie "A Boy Named Sue" und "Man in Black" sind ebenso vertreten, wie das Duett mit U2 aus den 80er Jahren "The Wanderer". Und auch Stücke aus der Zeit seines spektakulären Comebacks, aus der unter anderem grandiose Interpretationen von Stücken der Bands U2 ("One") und Depeche Mode ("Personal Jesus") hervorgingen, dürfen hier nicht fehlen.

Ring of Fire ist kein Soundtrack-Album im herkömmlichen Sinne, denn es funktioniert auch bestens ohne Film. Für all jene aber, die sich dem Phänomen Johnny Cash über den Film angenähert haben werden die Songs eindrucksvolle Gedächtnisstütze seiner wichtigsten Stationen sein. Nach Walk the Line wird man Ring of Fire mit anderen Ohren hören und ganz sicherlich Lust bekommen, Johnny Cashs Original-Alben anzuhören. Andreas Schultz

Kurzbeschreibung
Mit 21 Aufnahmen, die ursprünglich bei Sun, Columbia, Island und American Recordings erschienen sind, ist Ring of Fire: The Legend Of Johnny Cash die ERSTE Compilation, auf der auch neuere Stücke aus seiner Zeit bei Rick Rubins American Recordings vertreten sind. So sind neben den legendären Hits wie "Ring Of Fire", "I Walk The Line" auch Cash's Version des U2 Hits "One" und Depeche Mode's Erfolgssingle "Personal Jesus" enthalten. Zudem wird dem Album ein sechzehnseitiges Booklet beiliegen, bestehend aus exklusiven Fotos und einem Essay des renommierten Autors Rich Kienzle.

Biographie der Mitwirkenden
Cashs Songs aus der Sun-Records-Phase sind u.a. seine erste Single „Hey, Porter“/“Cry! Cry! Cry!“, ein von Cash geschriebener und von Sam Phillips produzierter Country-Hit, der es in die Top-20 schaffte. Mit ihrer Mischung aus Country und Rock’n’roll, die sich durch Songs wie „Folsom Prison Blues“, „I Walk The Line“ und „Get Rhythm“ zog, landeten sie weitere gemeinsame Hits. Zudem sind aus seiner Sun-Phase die Songs „Big River“ und „Guess Things Happen That Way“ vertreten, beide sind aus dem Jahr 1958. Cash unterzeichnete seinen Vertrag bei Columbia im Jahr 1958, und fünf Jahre drauf hatte er mit „Ring Of Fire“ einen riesigen Pop-Hit. Er hatte die Ballade gemeinsam mit June Carter geschrieben, die 1967 gemeinsam mit Cash das Duett „Jackson“ aufnahm und später seine Ehefrau wurde. Weitere zwei Jahre darauf brachte sein Johnny Cash At San Quentin-Livealbum seinen insgesamt größten US-Hit hervor: „A Boy Named Sue“, ein Song aus der Feder von Shel Silverstein. Mit dem! 1979 veröffentlichten „Man In Black“ definierte Cash seine ganz persönliche Philosophie - der Titel blieb sein Spitzname für den Rest seines Lebens. Außerdem sind aus seiner Zeit bei Columbia auch die Songs „A Thing Called Love“ (1972 ein Top-5 Hit in Großbritannien) und das 1985 veröffentlichte „Highwayman“ (mit Willie Nelson, Waylon Jennings und Kris Kristofferson) auf der Compilation vertreten. Cash unterzeichnete 1986 seinen Vertrag bei Mercury, und Ring of Fire: The Legend Of Johnny Cash beinhaltet aus dieser Zeit den Track „The Wanderer“, ein Duett mit U2, geschrieben von Bono und seiner Band, der auf deren 1993er Album Zooropa erschienen ist. Ebenfalls im Jahr 1993 trat Rick Rubin, der mit seinen Produktionen für diverse Rap- und Rock-Künstler bekannt geworden war, erstmals an Cash heran und bot ihm Aufnahmen jedweder Art an. Die American Recordings aus dem Jahr `94 brachten Cash der jüngeren Generation nah; er selbst gewann damit einen Grammy für das Beste Zeitgenössische Folk-Album. Auf dem 1996 erschienenen Unchained-Album lieferte Cash unglaublich beeindruckende Interpretationen von Soundgardens „Rusty Cage“ und dem Hank Snow-Klassiker „I’ve Been Everywhere“, dieses mal war es der Grammy für das Beste Country Album, den er dafür bekam. Nachdem er - wie gesagt - bereits mit U2 kollaboriert hatte, fertigte Cash für sein American III: Solitary Man-Album eine Cover-Version von deren Hit „One“ an. Im Jahr drauf widmete er sich auf American IV: The Man Comes Around dem Klassiker „Give My Love To Rose“ und gab sowohl Depeche Modes „Personal Jesus“, als auch Nine Inch Nails „Hurt“ ein völlig neues Klanggewand. (Das Video zu seiner Version von „Hurt“ wurde im gleichen Jahr sechsmal bei den MTV-Awards nominiert und gewann zudem den Grammy als bestes „Short Form Music Video“). Heute, 50 Jahre nach seinem Debüt als Musiker, ist Johnny Cash zu einer unsterblichen Legende der amerikanischen Musikwelt geworden.



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