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Sensorik überwacht kritische Bereiche an Deck und unter Deck.
Durch ein neues Neigungs- und Erschütterungsmodul von GMM wird die Sicherheit für Chartersegler erhöht und Charterbetriebe können Kosten sparen.
Klein schwarz und unscheinbar zeigt sich das Neigungs- und Erschütterungsmodul von Global Maritime Management (GMM), eine typische Blackbox. Der direkte Nutzen hingegen ist für Vercharterer sofort zu erkennen: Werden mehrere davon im Schiffsrumpf strategisch platziert, kann das intelligente System ein genaues Bild widerspiegeln, ob, wann und wo beispielsweise eine Grundberührung oder eine Kollision stattgefunden haben.
Das ist ein enormer Schritt in der aktiven Unterstützung des Charterbusiness, so Thomas Dührkop, Chef von Global Maritime Management kurz GMM Sie brauchen keine regelmäßigen Tauchgänge mehr, bei denen nach jedem Chartertörn die Rümpfe nach möglichen Schäden abgesucht werden. Thomas Dührkop und sein Team entwickeln seit rund neun Jahren Software und abgestimmte Infrastrukturen für das perfekte, kontrollierte Zusammenspiel aller technischen Komponenten an Bord. Das heißt, alle Bordsysteme werden in einer elektronischen Infrastruktur integriert und der komplette Datenfluss auf einer Kontrolleinheit zusammengeführt. Alle Informationen und Statusmeldungen werden so gebündelt auf einem Bildschirm sichtbar und steuerbar. Kernstück des ganzen Systems ist das von GMM entwickelte Monitoring-, Alarm- und Control System (M.A.C.). Damit ist eine Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten der Bordelektronik möglich, die die Überwachung durch die Crew wesentlich vereinfacht.
Dazu gehört auch das neue Neigungs- und Erschütterungsmodul. Es erfasst permanent alle Zustände. Kombiniert mit Tiefen-, Geschwindigkeits- und Positionsinformationen ist jederzeit auslesbar, ob, wann und wo beispielsweise mögliche Grundberührungen stattgefunden haben. Das gibt Sicherheit für den Charterbetrieb und für den Charterkunden.
Der größte Kosten- und Diskussionsfaktor im Chartermarkt sind laut Dührkop die Schäden, die durch Grundberührungen und Kollisionen hervorgerufen werden. Mittels des Neigungsmoduls könne hier vorbeugend unterstützt oder automatisch reagiert werden.
Ein weiterer Schritt, Chartertörns sicherer zu machen sind mit Sensorik von GMM verbundene Seeventile oder Luken. Hat die Chartercrews vergessen sie vor dem Törn zu schließen, gibt es einen Alarm. Möglich ist sogar der Einsatz einer Technik, die die Ventile automatisch schließt und so verhindert, dass Wasser eindringen kann.
Das Charterpaket enthält den GMM M.A.C. PC mit Monitoring-, Alarm und Control Software, einen AIS Tranceiver (inkl. GPS- und VHF Antenne), das Neigungs- und Erschütterungsmodul sowie weitere Anschlussmöglichkeiten von vorhandenen Bordinstrumenten und ist um weitere Module beliebig erweiterbar. Das System kostet vorkonfiguriert für jede Yacht ab 3.500 Euro.
Die Investition rechnet sich nach Angaben des GMM-Chefs. Durch den einfachen Datencheck können sofort bei allen Yachten und Charterflotten auf Dauer erhebliche Kosten eingespart werden, so Thomas Dührkop.
Mehr Informationen unter www.gmm-yacht.de
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