Ferien in den Erlebnismuseen am RheinNach knapp vier Wochen Atlantiküberquerung kommt die -quot;Eye of the Wind-quot; im Traumrevier an.Do it yourself auf www.motivbriefkasten.de
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Würdige Nachfolgerin einer maritimen Legende.
Die große weite Welt, Abenteuer und die grenzenlose Freiheit assoziiert man nicht nur mit dem fast namensgleichen Vorgänger-Großsegler, der Alexander von Humboldt, bei dessen Namensnennung einem gleich grüne Segel und eine unverkennbar rauchige Stimme Sail away in den Kopf kommen. Auch die Alexander von Humboldt II verspricht unzähligen jungen Menschen wieder eine spannende und lehrreiche Zeit auf den Weltmeeren.
Die Bark mit grünem Rumpf und weißen Segeln ersetzt Ihre berühmte Vorgängerin, die für die Deutsche Stiftung Sail Training als Segelschulschiff weltweit im Einsatz war. Ihre Nachfolgerin wird es ihr als erster Rahseglerneubau unter deutscher Flagge seit der Gorch Fock gleichtun.
Der 65 Meter lange Großsegler ist der erste deutsche Neubau seit 1958, seit die Gorch Fock, das Schulschiff der Bundeswehr, vom Stapel lief. Auf den ersten Blick ist die Alex II ein Traditionsschiff, doch ist sie vollgepackt mit Hightech wie elektronischen Seekarten, Satellitentelefon und schnellen Einsatzbooten. Der neue Windjammer kann mit insgesamt 79 Mitseglern 20 Personen mehr an Bord nehmen als seine Vorgängerin, die legendäre Alexander von Humboldt. An Bord leben sie in Ein- bis Vier-Personen-Kabinen (www.mediamaritim.de/blog/2011/09/25/grose-kulisse-fur-%E2%80%9Ealexander-von-humboldt-ii%E2%80%9C/more-14039).
Die Autorin Monika Kludas schildert den Bau des Segelschiffs von der Idee über die Umsetzung bis hin zur Jungfernfahrt: Das Projektteam, die Neubauplanung mit dem Betriebskonzept, Vorbilder, Konstruktion des Rumpfes, der Takelage, Wohnräume, Kombüse, Brücke und der technischen Anlagen. Dabei geht sie auch ausführlich auf die Funktion der Sail Training-Schiffe ein und stellt die Deutsche Stiftung Sail Training DSST vor. Auch einen Blick auf das bekannte Vorgänger-Schiff sowie auf die Ausbildung der Crewmitglieder gewährt die Autorin.
Der Leser erhält beeindruckende Einblicke hinter die Kulissen eines Großseglerbaus mit all seiner Komplexität und seinen Schwierigkeiten und lernt die Kombination aus traditionellem Handwerk und Elementen moderner Technik hautnah kennen.
Einmalige farbige Fotoaufnahmen bereichern das Werk zusätzlich. Nicht zuletzt vermittelt dieses Buch den Stolz aller an diesem Großprojekt Beteiligten: Von den Planern über die ausführenden Firmen bis zu den Kapitänen, der Stammbesatzung und den Mitseglern. Zu Recht die Alexander von Humboldt II ist eine würdige Nachfolgerin einer maritimen Legende.
Zur Autorin
Monika Kludas (Jahrgang 1955) ist Diplom-Geograph. Sie ist als freie Journalistin und Buchautorin für die Themen Schiffsgeschichte, Traditionsschiffe und klassische Yachten tätig. Als Schiffsführerin für Sportboote und Traditionsschiffe und als Mitglied der Sail Training Association Germany (STAG) ist Monika Kludas ganz nah am Thema dran.
Monika Kludas: Alexander von Humboldt II, Ein Segelschiff entsteht, 160 Seiten, Format 21 x 27 cm, zahlr. Farb-Abbildungen, Pappband mit Schutzumschlag, Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg, ISBN 978-3-7822-1038-6, EUR 24,95
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