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Die exklusive Datenbank "Baugeld vom Bürgermeister" der "Aktion pro Eigenheim" wächst und wächst. Mit nunmehr 300 Einträgen ist der Service rund um Familienförderungsmöglichkeiten des Ratgeber-Portals www.aktion-pro-eigenheim.de mittlerweile eine unverzichtbare Informationsquelle für Häuslebauer.
Immer mehr Kommunen werben heute vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung um junge, bauwillige Familien und fördern den Wunsch nach dem eigenen Heim mit finanzieller Unterstützung. "Aktion pro Eigenheim" entwickelte daraus 2007 exklusiv eine Online-Datenbank, in der Kommunen und Gemeinden aufgeführt sind, die Familien mit besonderen Bauzuschüssen und Finanzierungskonditionen den Bau des Eigenheims erleichtern. Mit dem aktuellsten Eintrag der Fördermöglichkeiten in der Muldestadt Grimma umfasst die Datenbank nun schon 300 gelistete Kommunen. "Diese hohe Zahl an Eintragungen verdeutlicht, dass Familienfreundlichkeit und -förderung eine große Rolle in den Zukunftskonzepten der Kommunen spielt und junge Familien bei der Wahl des neuen Lebensstandortes unterstützt werden sollen", so Max Schierer, Präsident der "Aktion pro Eigenheim".
Baugeld vom Bürgermeister
Mit Hilfe der Datenbank entfällt für die Bauwilligen das mühsame Recherchieren nach entsprechenden Angeboten: Übersichtlich nach Postleitzahlen sortiert können sie nach familienfreundlichen Kommunen in der Umgebung ihres Wohnortes recherchieren und bekommen im Anschluss detaillierte Informationen über die einzelnen Förderprogramme sowie die direkten Ansprechpartner in der Stadtverwaltung.
Ausgezeichnete Förderprogramme
Besonders interessante Angebote werden unter der Rubrik "Best Practice - Beispiele" vorgestellt. Wie etwa das Programm der Stadt Haldensleben, die an Familien Baugrundstücke zum symbolischen Preis von einem Euro verkauft. Oder die Gemeinde Burkhardtsdorf, die einer Familie gestaffelt nach Kinderzahl bis zu 60 Prozent des Baugrundstückpreises auf kommunales Bauland erlässt. Ein weiteres sehr erfolgreiches Beispiel ist Kaufbeuren. Die 42.000-Einwohner-Stadt im Allgäu ist eine Art Trendsetter für familienfreundliche Maßnahmen. Anfang 2006 startete sie die Kampagne "Familienziel Kaufbeuren". Mit einer kommunalen Eigenheimzulage für einheimische und zuziehende Familien in Form von bis zu 20.000 Euro Rabatt auf städtische Wohnbaugrundstücke oder Baukostenzuschüsse von 5.000 Euro pro Kind wirbt Kaufbeuren offensiv und erfolgreich um junge Eltern, die in München oder Augsburg arbeiten. "Unter dem Leitmotiv ‚Familienziel Kaufbeuren‘ arbeitet die Stadt Kaufbeuren mit einem ganzen Maßnahmenbündel, um das familienfreundliche Klima in der Stadt und speziell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch zu verbessern.", beschreibt Gerhard Bucher, 2. Bürgermeister von Kaufbeuren, die Ziele der Kampagne. Innerhalb von nur drei Jahren konnte Kaufbeuren als Wohn- und Wirtschaftsstandort gestärkt und die Familienförderung als Leitmotiv des kommunalen Handelns fest verankert werden. Die Kampagne machte die Stadt als neuen Lebensmittelpunkt für viele Familien attraktiv. „Durch die Kaufbeurer Eigenheimzulage konnten der Wegzug junger Familien gestoppt und neue Familien für Kaufbeuren begeistert werden. Als weiteren Effekt gibt die kommunale Wohnbauförderung auch der örtlichen Bauwirtschaft positive Impulse“, führt Gerhard Bucher weiter aus. Neben diesen innerstädtischen, positiven Entwicklungen hat die Kampagne "Familienziel Kaufbeuren" auch eine enorme Orientierungswirkung nach außen. Kaufbeuren ist mittlerweile als familienfreundliche Stadt bekannt, unterstützt durch die Auszeichnung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Best-Practice Preis. Und das nutzt die Stadt auch offensiv für das Stadtmarketing.
Investition in die Zukunft
Die Datenbank "Baugeld vom Bürgermeister" der "Aktion pro Eigenheim" unterstützt nicht nur Bauwillige, sondern soll auch weitere Kommunen motivieren, jungen Familien den Weg zum eigenen Heim zu erleichtern. Denn auch für die Kommunen sind Förderprogramme eine zukunftsorientierte Investition. Der Zuzug junger Familien stärkt die Infrastruktur einer Gemeinde: Schule, Kindergärten, Kirchengemeinden, aber auch der Einzelhandel profitieren von der Integration junger Familien am neuen Wohnort. „Die kontinuierliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch für Unternehmen hoch interessant. So führen wir in Kaufbeuren Firmenneuansiedlungen zum Teil auch auf unsere Maßnahmen unter dem Leitmotiv ‚Familienziel Kaufbeuren‘ zurück“, so Gerhard Bucher.
Aktion pro Eigenheim
Die "Aktion pro Eigenheim" versteht sich als Anwalt bauwilliger Familien und tritt für die Erfüllung ihres Lebenstraumes vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ein. Aktuelle Angebote aus den Bereichen Baufinanzierung, Fördermittel, Grundstückssuche, Beratung vor Ort und kostenfreies Informationsmaterial begleiten junge Familien von der Planung bis zur Realisierung ihres Bauvorhabens. Ins Leben gerufen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), Berlin, setzt sich die Aktion pro Eigenheim gemeinsam mit anderen Bauverbänden und dem Verband privater Bauherren e.V. (VPB), Berlin, für eine im europäischem Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein.
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