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Die Pforzheimer Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 24. Juni 2010 über die Anklage der Pforzheimer Staatsanwaltschaft gegen Dieter Gieseking (51), bekennender Pädofiler/Päderast, verurteilter Kinderschänder und Betreiber eines der größen Pädofilen-Foren in Deutschland. Nachdem sich Gieseking in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Jahr aus Hamburg absetzte, ist er nun in Pforzheim sesshaft geworden und wird dort geduldet.
In einem Beitrag der Pforzheimer Zeitung verschleiert die Tageszeitung die wahre Identität. Statt zumindest die Kürzel "Dieter G." zu verwenden, wird ihm auch noch ein Bonus gewährt mit einem falschen Namenskürzel. Dieter Gieseking dankt es der Stadt und der Staatsanwaltschaft in dem er durch seinen Anwalt mitteilen lässt, dass er Widerspruch gegen die Eröffnung des Verfahrens eingelegt hat. Fürchten die Stadtoberen die Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger, wenn selbst das Kürzel "Dieter G." Angstträume verursacht? Michael Strohmayer, Pressesprecher der Stadt Pforzheim: "Wir haben volles Vertrauen in die zuständige Ermittlungsbehörde, hier die Staatsanwaltschaft Pforzheim. Polizei und Staatsanwaltschaft sind bereits aktiv geworden." Es reicht allerdings in keinster Weise aus, wenn im Allgemeinen die Polizei aktiv geworden ist. Die Eltern der Süd-Stadt haben aber ein Anrecht darauf zu erfahren, wo Herr Gieseking wohnt.
Leider ist Pforzheim nicht Heinsberg. Landrat Stephan Pusch vom Kreis Heinsberg (Aachen) hat den Zuzug des verurteilten Kinderschänders "Karl D." im letzten Jahr öffentlich gemacht. Pusch argumentiert mit dem Recht der Bürgerinnen und Bürger, und zum Schutz der Kinder und Jugendlichen, zu wissen, wenn ein verurteilter Kinderschänder in der Nachbarschaft wohnt. Der Pforzheimer SPD-Oberbürgerneister Gert Hager lässt sich auf seine Homepage als verantwortungsbewusster OB feiern: "Gert Hager ist ein Schaffer. Sein Arbeitspensum ist in Pforzheim und der Region anerkannt. In Zahlen heißt das: er trägt die Verantwortung für mehr als 25.000 Kinder und Schüler. Bildung ist für ihn Herzenssache. Er weiß aber auch, wie wichtig eine gute Kinderbetreuung heute und in Zukunft ist. Konsequent baut er deshalb die Betreuungsangebote für Kinder aus. Auch gegen Widerstände im Gemeinderat. Für über 100 Millionen Euro Sozialetat hat er die Verantwortung. Aufgaben von EU, Bund und Land. Viele Menschen in unserer Heimatstadt brauchen diese Hilfe."
Geht Gert Hager der Täterschutz vor Opferschutz? Lässt sein liberales SPD-Gewissen ihm keine andere Wahl im Vergleich zum CDU-Landrat Pusch aus Heinsberg? Falsch verstandene Liberalität hat so manches Kind und Jugendlicher den sexuellen Missbrauch zur Folge gehabt. Wartet Gert Hager ab bis der bekennende "Kinderschänder" Dieter Gieseking die Geduld und Liberalität des OB austestet? Zivilcourage ist sicherlich keine deutsche Erfindung. In Pforzheimer Rathaus, und bei den Kolleginnen und Kollegen der Pforzheimer Zeitung, scheint sie gänzlich ein Fremdwort zu sein.
http://www.gert-hager.de/2009/gert-hager-tritt-an-pforzheim-kann-mehr/
http://www.premiumpresse.de/falsch-verstandene-liberalitaet-PR837992.html
http://www.premiumpresse.de/4-500-kinder-und-jugendliche-sexuell-missbraucht-PR845693.html
http://www.premiumpresse.de/hundert-weitere-sexualtaeter-bald-auf-freiem-fuss-PR821517.html
http://www.premiumpresse.de/-securitas-waechter-fuer-den-kreis-heinsberg-PR820263.html
freier Journalist (EPF)
Johannes Schumacher
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