Südkoreanischer Gouverneur besucht humatrix AGTage der offenen Tür am 21. und 22. November 2006 - Verhandlung des Ersten Senats in Sachen "Heimlicher VaterschaftstestBundesjustizministerin Brigitte Zypries erläutert bei BRIGITTE.DE ihre Pläne zu Unterhaltsrecht und Vaterschaftstests
Mareteam Communicationsreisevergleich24.deTierheilpraktikerin LiliandraBundesverband der Leistungsgemeinschaften e.V.Jack Pride Marketing GmbH> Mehr Firmen
Der Roman Kuckuckskind erzählt die Geschichte zweiter Lehrerinnen, dreier Vaterschaftstests, eines Mordes und weiterer abstruser Vorkommnisse, die schließlich ein recht unkonventionelles Ende nehmen. Es handelt sich dabei um eine leichte Lektüre, die nebenbei auch das Thema -Vaterschaftstest-, wie üblich wenig differenziert, aufgreift.
Wie auch viele deutsche Politiker verwendet die Autorin die Begriffe DNA-Analyse und Gen-Analyse synonym. Dies ist falsch, ruft aber in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion unnötige Vorurteile gegen DNA-Analysen hervor. Vielleicht rührt das Mißverständnis daher, daß man das Ergebnis einer DNA-Analyse etwas unglücklich mit -genetischem Fingerabdruck- bezeichnet. Bei einer DNA-Analyse werden aber lediglich nicht- kodierende oder Eigenschaften des Menschen bestimmende Abschnitte des Erbgutes untersucht, die dann einen individuellen Fingerabdruck ergeben. Aus diesem ist aber - genau wie beim klassischen Fingerabdruck - keine weitere Information herauszulesen, außer dem Geschlecht (XX für weiblich oder XY für männlich). Bei einer Gen-Analyse werden dagegen Bereiche der DNA untersucht, die ggf. für Krankheiten oder andere Eigenschaften des Menschen verantwortlich sind. Beim Vaterschaftstest wird lediglich eine DNA-Analyse durchgeführt, die keine weiteren Rückschlüsse auf Veranlagung zu Krankheiten oder ähnliches zuläßt.
Im Roman -Kuckuckskind- wird mit dem Thema Vaterschaftstest auch gesellschaftskritisch umgegangen. Letztlich zieht die Autorin den Schluß, daß eine Kette unglücklicher Ereignisse gar nicht stattgefunden hätte, wären keine Vaterschaftstests durchgeführt worden. Dabei propagiert sie, daß es durchaus in Ordnung ist, einem gutgläubigen Ehemann ein Kind -unterzuschieben-, das biologisch nicht seines ist. Letztlich sollte der Betroffene in einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft am Treffen einer solch schwerwiegenden und weitreichenden Entscheidung doch zumindest mitbeteiligt sein. Auch darf man nicht vergessen, daß ohne entsprechenden Vaterschaftstest die Auflösung der Geschichte am Ende nicht möglich gewesen wäre und der Leser gar nicht erfahren hätte, wer nun wirklich der Vater war - auch wenn man dieses aus der nicht sehr komplizierten Handlung auch schon vorher entnehmen konnte.
Die Behandlung des Vaterschaftstests in der Literatur zeigt, daß es ein aktuelles Thema ist und die Möglichkeiten der modernen Forschung und Technik aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Das Buch:
Ingrid Noll, Kuckuckskind, Verlag Diogenes, Juli 2008
Zu dieser Pressemitteilung sind keine weiteren separaten Kontaktdaten über unsere Datenbank hinterlegt. Derartige Kontaktdaten des Herausgebers der PR entnehmen Sie in solchem Fall bitte dem vorstehenden Presse-Fliesstext ...
[Webseite] [Mehr PMs]
[Quelle dieser Pressemitteilung]
[Webslice]
[Mitglieds-RSS] ![]()

[iGoogle]
[Rechtliches] ![]()
Das Copyright von auf premiumpresse.de aufgeführten Bildern und Texten liegt ausschließlich beim Herausgeber/Verfasser der zum Bild/Text zugehörigen Meldung und darf ohne Erlaubnis der in der jeweiligen Meldung genannten Herausgeber/Verfasser/Urheber nicht weiterverarbeitet oder in jeglicher Form verwendet werden. Ausschließlich der Verfasser/Herausgeber der jeweiligen Meldung ist für Art, Beschaffenheit und deren Inhalt sowie beigefügte Texte, Bilder und Tonmaterial verantwortlich. premiumpresse.de kann keinerlei Haftung für Wahrheitsgehalt, Vollständigkeit und/oder Korrektheit veröffentlichter Meldungen übernehmen. In Contentbereichen ggf. grün markierte Textbestandteile (In-Text-Werbungen) stammen nicht vom Urheber der jeweiligen Mitteilung. Orange markierte Verlinkungen mit doppelter blauer Unterstreichung in Contentbereichen stammen entweder vom Verfasser und/oder Publizierenden der jeweiligen Meldung oder werden mittels sogenannter InPress-Links automatisiert zur Thematik eines Wortes ergänzt. User können derart hinterlegte (Werbe)informationen mittels Mouseover selektieren und die Verlinkung(en) ausführen/besuchen. © 2007-2012 premiumpresse.de ist angemeldete Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt